Dr. Maria-Probst-Schule verabschiedet Abschlussjahrgang 2026

98 neue Fach- und qualifizierte Hilfskräfte für die Eingliederungshilfe

Mit der feierlichen Zeugnisübergabe am Salmannsturm in Würzburg verabschiedete am 29. Juli 2026 die Dr. Maria-Probst-Schule der Robert-Kümmert-Akademie 98 Absolventinnen und Absolventen in ihren neuen Lebensabschnitt. 56 angehende Heilerziehungspflegerinnen und -pfleger sowie 42 Heilerziehungspflegehelferinnen und -pflegehelfer erhielten ihre Abschlusszeugnisse und stehen nun als Fachkräfte und qualifizierte Hilfskräfte für Menschen mit Behinderung und Unterstützungsbedarf bereit.

Die Abschlussfeier würdigte nicht nur die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen, sondern auch die gesellschaftliche Bedeutung ihres Berufs. In einer Zeit, in der soziale Einrichtungen händeringend Fachkräfte suchen, übernimmt der Abschlussjahrgang künftig Verantwortung für Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität von Menschen mit Behinderung.

Persönliche Worte prägten die Feier. Andreas Ullherr, Prokurist der Robert-Kümmert-Akademie und Schulleiter der Dr. Maria-Probst-Schule, würdigte den Fleiß und die Ausdauer der Auszubildenden und hob die Bedeutung ihrer Fachlichkeit als Voraussetzung für Teilhabe hervor. Regina Uhl (Dozentin für Religionspädagogische Übungen) spannte den weiteren Rahmen mit einem Impuls zu der Figur des Engels. Für die einzelnen Abschlussklassen blickten Wissal Khfifi (HEP-H1), Sina Trapp (HEP-H2), Vanessa Hartmann (OK1), Nadine Eckert (OK2) und Kilian Wirsing (OK3) auf die gemeinsame Ausbildungszeit zurück. Sie erinnerten an Herausforderungen, gemeinsames Lernen und viele prägende Erfahrungen in Theorie und Praxis. Gleichzeitig richteten sie den Blick nach vorn und machten deutlich, wie sehr sie die Arbeit mit Menschen bereichert und persönlich wachsen lässt.

Die Ausbildung an der Dr. Maria-Probst-Schule verbindet fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung und bereitet die Auszubildenden gezielt auf die vielfältigen Anforderungen in der Eingliederungshilfe vor. In der Heilerziehungspflege begleiten sie Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag, fördern ihre Selbstbestimmung und schaffen Teilhabemöglichkeiten in allen Lebensbereichen. Damit leisten sie einen unverzichtbaren Beitrag für eine inklusive Gesellschaft.     

Mit der Zeugnisübergabe endet für die Absolventinnen und Absolventen ein wichtiger Lebensabschnitt. Für viele beginnt nun der direkte Einstieg in Einrichtungen der Eingliederungshilfe, in Wohnformen, Werkstätten, Schulen oder ambulanten Diensten. Die Perspektiven sind ausgezeichnet: Qualifizierte Fachkräfte werden in der gesamten Region dringend gesucht.

Der Schulleiter Andreas Ullherr und alle Dozierenden der Dr. Maria-Probst-Schule gratulieren den Absolventinnen und Absolventen ganz herzlich zum erfolgreichen Abschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren beruflichen Weg viel Freude, Erfolg und Erfüllung.

98 Fach- und qualifizierte Hilfskräfte für die Eingliederungshilfe: Die Absolventinnen und Absolventen der Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe feierten gemeinsam mit Schulleiter und Prokurist Andreas Ullherr, Dozierenden und Angehörigen den erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung an der Dr. Maria-Probst-Schule.
Der 1. Vorsitzende St. Josefs-Stift e.V., Ernst A. Hestermann (links), Stellvertretende Vorstandsvorsitzende Mechtild Schwierczek (Mitte) sowie Prokurist und Schulleiter Andreas Ullherr (rechts) nahmen an der Abschlussfeier der Dr. Maria-Probst-Schule teil und gratulierten den neuen Fachkräften persönlich.

Beitragsbild: Freude über den erfolgreichen Abschluss: Absolventinnen und Absolventen der Dr. Maria-Probst-Schule feiern nach der Zeugnisübergabe gemeinsam mit Angehörigen den Beginn ihres beruflichen Weges in der Heilerziehungspflege und Heilerziehungspflegehilfe (Fotos: Tobias Hestner, Tatenwerk gGmbH).