Sparkassenstiftung unterstützt Ambulanz des St. Josefs-Stifts mit 2.000 Euro
Neue medizinische Ausstattung verbessert die Versorgung direkt vor Ort

Die Sparkassenstiftung Mainfranken Würzburg unterstützt die Ambulanz des St. Josefs-Stifts mit einer Spende in Höhe von 2.000 Euro. Mit der Förderung investiert das St. Josefs-Stift in moderne medizinische Ausstattung. Die neuen Hilfsmittel verbessern die Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner und erleichtern gleichzeitig die tägliche Arbeit des Ambulanzteams.
Die Ambulanz ist die zentrale medizinische Anlaufstelle für mehr als 300 Bewohnerinnen und Bewohner an den Standorten in Eisingen und Umgebung. Hier werden Gesundheitszustände überwacht, Medikamente organisiert, Arzttermine koordiniert und medizinische Maßnahmen begleitet. Als Schnittstelle zwischen Bewohner:innen, Angehörigen, Arztpraxen, Kliniken und den Teams der Wohngruppen ermöglicht sie eine wohnortnahe medizinische Versorgung und trägt dazu bei, belastende Arzt- und Krankenhausbesuche auf das notwendige Maß zu reduzieren.
Gerade für viele Menschen mit geistiger Behinderung können Untersuchungen in Arztpraxen oder Kliniken mit besonderen Herausforderungen verbunden sein. Ungewohnte Umgebungen, wechselnde Ansprechpartner oder lange Wartezeiten können verunsichern. Umso wichtiger ist eine medizinische Versorgung in einer vertrauten Umgebung.
Mit der Förderung wird die medizinische Ausstattung der Ambulanz gezielt erweitert. Eine neue höhenverstellbare Untersuchungsliege erleichtert künftig Untersuchungen und verbessert die Selbstständigkeit vieler Bewohner:innen. Ergänzt wird die Ausstattung durch ein mobiles EKG-Gerät, mit dem Herzrhythmus und Herzfunktion direkt vor Ort überprüft werden können. Dadurch lassen sich notwendige Behandlungsschritte schneller einleiten und viele Fahrten in Arztpraxen vermeiden. Ein moderner Patientenstuhl ergänzt die barrierefreie Ausstattung der Ambulanz und erleichtert Untersuchungen sowie die Wundversorgung. „Für unsere Bewohnerinnen und Bewohner bedeuten die neuen Hilfsmittel vor allem mehr Sicherheit und weniger Belastung. Wenn Untersuchungen in der vertrauten Umgebung stattfinden können, ist das für viele Menschen eine große Erleichterung – und auch für unser Team ein echter Gewinn“, erklärt Martha Wohlfart, Teamleitung der Ambulanzschwestern des St. Josefs-Stifts.
Bei einem Besuch im St. Josefs-Stift informierte sich Rainer Ankenbrand, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Bereichsdirektor Unternehmensentwicklung der Sparkasse Mainfranken Würzburg, über die Arbeit der Ambulanz und die geplante Verwendung der Fördermittel. „Mit wie viel Engagement und persönlichem Einsatz das Team die Menschen begleitet, die hier wohnen, spürt man direkt. Wir freuen uns, die medizinische Grundversorgung mit unserer Förderung unterstützen zu können“, sagt Ankenbrand.
Linda Schmelzer, Leitung Pädagogik, Medizin & Entwicklung bei Tatenwerk, ergänzt: „Die Unterstützung der Sparkassenstiftung hilft uns, unsere Ambulanz Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und die Qualität der medizinischen Versorgung nachhaltig zu sichern. Jede Investition kommt unmittelbar den Menschen zugute.“
Das St. Josefs-Stift bedankt sich herzlich bei der Sparkassenstiftung für den Landkreis Würzburg für die großzügige Unterstützung und das entgegengebrachte Vertrauen. Die Förderung ist ein wichtiger Schritt, um die medizinische Ausstattung der Ambulanz kontinuierlich weiterzuentwickeln. Gleichzeitig besteht weiterer Bedarf, beispielsweise für eine digitale Sitzwaage, hochwertige Diagnostikgeräte oder zusätzliche medizinische Hilfsmittel. Jede Unterstützung trägt dazu bei, die wohnortnahe medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung langfristig zu stärken und ihre Lebensqualität weiter zu verbessern.
Beitragsbild: Rainer Ankenbrand (Mitte) von der Sparkasse Mainfranken Würzburg, Martha Wohlfart (links), Teamleitung der Ambulanzschwestern des St. Josefs-Stifts, und das Team der Ambulanz bei der symbolischen Spendenübergabe. (Foto: Selma Hummel, Tatenwerk gGmbH).