Vielfalter-Nachmittag: Natur mit allen Sinnen erleben

Ehrenamt im Stift entdecken

Eine Firmlingin trägt eine Augenbinde und lässt sich von einer Bewohnerin an den Händen führen. Die Übung vermittelt, wie wichtig Vertrauen und Orientierung über andere Sinne sind.

Hören, fühlen, riechen, entdecken: Beim Vielfalter-Nachmittag drehte sich alles darum, die Natur mit allen Sinnen wahrzunehmen. Gemeinsam mit Referentin Julia Groothedde gingen unsere Bewohner:innen, Ehrenamtliche und drei Firmlinge auf eine besondere Entdeckungsreise.

Wie hört sich rieselnder Reis an? Woran lassen sich Kaffeebohnen oder Holzstückchen allein am Geräusch erkennen? Wie fühlen sich verschiedene Naturmaterialien an? Diesen und vielen weiteren Fragen gingen die Teilnehmenden gemeinsam mit Referentin Julia Groothedde nach.

An verschiedenen Stationen warteten abwechslungsreiche Sinnesübungen. Geräusche wurden erraten, Naturmaterialien ertastet und beschrieben, Merkspiele sorgten für Konzentration, Teamarbeit und viele gemeinsame Erfolgserlebnisse. Besonders aufregend war die Übung mit verbundenen Augen, bei denen sich die Teilnehmenden gegenseitig führten und dabei Vertrauen, Kommunikation und gegenseitige Unterstützung erlebten.

Besonders gefreut haben wir uns über die drei Firmlinge, Florentine Götz, Leopold Götz und Philipp Grohmann, die gemeinsam mit St. Josefs-Stift-Mitarbeiterin und Ehrenamtlerin, Marina Nowak-Götz teilgenommen haben. Schon nach kurzer Zeit fanden sie Anschluss an die Gruppe und unterstützten unsere Bewohner:innen dort, wo Assistenz benötigt wurde. Gleichzeitig entstanden viele schöne Gespräche und Begegnungen auf Augenhöhe. 

Die Vielfalter-Nachmittage bieten einen unkomplizierten und offenen Rahmen, um das Ehrenamt kennenzulernen. Menschen, die neugierig sind, verbringen gemeinsam mit unseren Bewohner:innen Zeit und erleben ganz ohne Verpflichtung, wie bereichernd ehrenamtliches Engagement sein kann. Statt einer klassischen Informationsveranstaltung geben die Nachmittage einen authentischen Einblick in das Ehrenamt im St. Josefs-Stift. So lässt sich ganz unverbindlich entdecken, wie vielfältig Engagement sein kann und wie viel Freude gemeinsame Erlebnisse bereiten

Ein herzliches Dankeschön an Referentin Julia Groothedde für die abwechslungsreiche Gestaltung des Nachmittags sowie an die Firmlinge und alle Ehrenamtlichen für ihre wertvolle Unterstützung.

Florentine Götz, Leopold Götz und Philipp Grohmann stehen lächelnd vor dem Teich auf dem Gelände des St. Josefs Stifts. Im Hintergrund sind die Kapelle und der Glockenturm zu sehen. Die Jugendlichen unterstützten beim Vielfalter-Nachmittag die Bewohner:innen bei den verschiedenen Sinnesstationen.
Neugierig auf Inklusion: Drei Firmlinge unterstützten die Bewohner:innen beim Vielfalter-Nachmittag und sammelten erste Erfahrungen im Ehrenamt.
Eine Gruppe von Bewohner:innen, Ehrenamtlichen und drei Firmlingen geht gemeinsam über die Wiese auf dem Gelände des St. Josefs Stifts. Eine Bewohnerin sitzt im Rollstuhl und wird von einem Firmling begleitet. Die Gruppe bewegt sich in einer Reihe zwischen den Bäumen.
Gemeinsam unterwegs: Bewohner:innen, Ehrenamtliche und Firmlinge erkunden die Natur mit allen Sinnen.
Ein Bewohner sitzt aufmerksam auf einem Stuhl und hält einen kleinen Gegenstand in der Hand. Eine Referentin berührt vorsichtig sein Ohr und begleitet ihn bei einer Übung zum bewussten Wahrnehmen der Sinne.
Mit allen Sinnen erleben: Bei verschiedenen Übungen standen Hören, Fühlen und bewusstes Wahrnehmen im Mittelpunkt.
Ein Bewohner und eine Mitarbeiterin stehen nebeneinander und lächeln in die Kamera. Beide nahmen gemeinsam am Vielfalter-Nachmittag teil.
Begegnungen, die verbinden: Gemeinsam Zeit verbringen und Neues entdecken – genau dafür stehen die Vielfalter-Nachmittage.
Die Referentin erklärt den Teilnehmenden eine Übung zum Thema Sehen. Dabei hält sie eine Bildkarte mit einer Darstellung des menschlichen Auges in der Hand und zeigt mit einer Handgeste, wie das Auge funktioniert.
Wie funktioniert unser Sehen? Referentin Julia Groothedde erklärte anschaulich, wie unsere Sinne arbeiten und wie wir unsere Umwelt wahrnehmen.

Beitragsbild: Vertrauen erleben: Mit verbundenen Augen führte eine Bewohnerin die Firmling Florentine Götz sicher durch eine Übung und machte erfahrbar, wie Orientierung über andere Sinne gelingt. (Selma Hummel, Tatenwerk gGmbH).